BK Karbon-X Dukes unterliegen dem Meister

Autor: B. Hradil
Foto: © Basketball Austria / M. Filippovits
In einem von zahlreichen Runs geprägten Spiel haben die Gunners letztlich den längeren Atem als die BK Karbon-X Dukes und siegen damit deutlich.
Die weiterhin ersatzgeschwächten BK Karbon-X Dukes (Stajic out, Landesberg out, Bjeletic Season-out, Boumann noch nicht spielberechtigt) legten einen klassischen Fehlstart hin und gerieten in zwei Minuten mit 1:13 in Rückstand. Coach Zeleznik blieb so nichts anderes übrig, als eine frühe Auszeit zu nehmen und seine Mannschaft neu zu sortieren. Die Burgenländer trafen weiterhin, vor allem von außen, hochprozentig, doch immerhin kam die Dukes-Offensive langsam ins Laufen. Allerdings fanden sie bis Viertelende kein Rezept gegen die stark treffenden Gunners und lagen mit 23:36 klar im Hintertreffen.
Auch in der Anfangsphase des zweiten Abschnitts taten sich die Dukes schwer, mit den Gunners mitzuhalten und so wuchs der Rückstand weiter an. Gegen Viertelmitte zeigten die Gastgeber endlich eine Leistungssteigerung und legten offensiv wie defensiv einen Gang zu. So kämpften sie sich langsam zurück und verkürzten den Rückstand auf fünf Punkte. Zur Pause hieß es 53:48 für Oberwart und alles war plötzlich wieder offen.
Nach Seitenwechsel war die Aufholjagd der Dukes zunächst aber vorbei und Burgenländer erarbeiteten sich erneut einen soliden Vorsprung. Bei den Klosterneuburgern kam zudem Topscorer Mike Holton in Foultroubles, was die ohnehin angespannte Personalsituation noch weiter verschärfte. Vor dem Schlussviertel lagen die Gäste mit 72:64 vorne.
Kurz nach Wiederbeginn hatten die Dukes die Chance, das Spiel zu einem One Score-Game zu machen, ließen diese jedoch aus und in der Folge zogen die Gunners mit einem weiteren Run davon. Von diesem Lauf der Gäste erholten sich die Klosterneuburger nicht mehr und hatten keine passende Antwort mehr parat.
BK Karbon-X Dukes vs. Unger Steel Gunners Oberwart 78:94 (23:36, 25:17, 16:19, 14:22)
„Wir sind schlecht ins Spiel gestartet und haben viele Dreier kassiert und nicht solide verteidigt. Dafür, dass wir ersatzgeschwächt sind, sind wir aber gut zurückgekommen. Es hat auch ein bisschen das Glück gefehlt, um ganz in die Partie zurückzukommen, aber es kann nur besser werden.“
„Gratulation an meine Mannschaft, herausragende Leistung. Heute war es nicht einfach, so wie das Spiel verlaufen ist.“
Patrick McMahon bringt Vielseitigkeit und Energie zu den BK Dukes
Die BK Karbon-X Dukes verstärken ihren Kader mit Patrick McMahon. Der 2,01 Meter große US-Amerikaner kommt von der Montana State University nach Klosterneuburg und startet bei den Dukes seine Profikarriere.
Antonia Dumancic wechselt zu den BK Raiffeisen Duchess
Die BK Raiffeisen Duchess haben ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison fixiert: Antonia Dumancic wechselt von den Vienna Timberwolves nach Klosterneuburg und wird künftig das Team von Headcoach Diana Picorusevic verstärken.
BK Karbon-X Dukes verpflichten Trae Broadnax
Die BK Karbon-X Dukes verstärken sich auf der Guard-Position mit Trae Broadnax. Der 1,93 Meter große US-Amerikaner kommt von der Rice University nach Klosterneuburg und startet bei den Dukes seine Profikarriere.
BK Karbon-X Dukes verlängern mit Milos Vranes
Die BK Karbon-X Dukes arbeiten bereits auf Hochtouren am Kader für kommende Saison. Die Klosterneuburger zogen nun die Option auf eine Vertragsverlängerung mit Milos Vranes um ein weiteres Jahr. Der Vertrag mit Dragan Bjeletic wird hingegen nicht erneuert.
Diana Picorusevic bleibt Headcoach der BK Raiffeisen Duchess
Die BK Raiffeisen Duchess stecken bereits mitten in der Planung für die kommende Saison. Erster wichtiger Baustein ist die Vertragsverlängerung von Headcoach Diana Picorusevic.
BK Raiffeisen Duchess beenden „Perfect Season“ mit dem Meistertitel
Die BK Raiffeisen Duchess bleiben in der Saison 25/26 ungeschlagen und holen damit den Meistertitel in souveräner Manier. Im dritten Spiel der Finalserie gegen UBI Graz gaben sich die Klosterneuburgerinnen keine Blöße und stellten die Weichen frühzeitig auf Sieg.





