BK Karbon-X Dukes bezwingen den Meister

Autor: B. Hradil
Foto: © Basketball Austria / M. Filippovits
Die BK Karbon-X Dukes sahen mit 19 Punkten Vorsprung zur Halbzeit schon fast wie der sichere Sieger aus, ehe die Gunners Oberwart nach Seitenwechsel noch eine Aufholjagd starteten. Am Ende blieben die Klosterneuburger aber cool und sicherten damit den zweiten Sieg en suite.
Beide Teams haderten in der Anfangsphase ein wenig mit ihrer Wurfausbeute, auch offene Würfe waren kein Garant für einen Score. Nach fünf Minuten lautete der Spielstand 7:7, einige Wechsel bewirkten diesbezüglich nicht viel, eher noch für die Dukes, die nach zehn Minuten mit 18:11 voran lagen. Eine magere 25%-Quote der Klosterneuburger vom Dreier stand noch dünneren 12,5% der Oberwarter gegenüber.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhten die Dukes auf 25:11, die Gunners hingegen kamen weiterhin nicht in die Gänge und scorten nur vier Punkte in den ersten fünf Minuten. Klosterneuburg erhöhte auf +17 und hatte das Geschehen weitgehend im Griff. Die Burgenländer fanden dann zwar besser zu ihrem Spiel, die Gäste waren dennoch das dominantere Team. Zur Pause hieß es 45:26 für die bislang stark aufspielenden BK Karbon-X Dukes.
Die Gunners starteten mit 9:0 in die zweite Hälfte und schöpften schnell wieder Hoffnung. Klosterneuburg erfing sich von diesem Schock und hielt dagegen, die Chance zur frühen Vorentscheidung nach der guten ersten Halbzeit war aber dahin. Mit 65:51 ging es in den Schlussabschnitt.
Nach einem etwas zerfahrenen Beginn sorgten die Gastgeber gegen Viertelmitte wieder für einen einstelligen Abstand, somit war alles für eine packende Schlussphase angerichtet. Die Dukes wirkten verunsichert und waren sich vielleicht ob ihres hohen Vorsprungs schon zu siegessicher, während die Gunners immer mehr Selbstvertrauen tankten. Dann trafen aber Withers und Zeleznik wichtige Körbe in der Crunchtime, die die Partie zugunsten ihres Teams entschieden.
Unger Steel Gunners Oberwart vs. BK Karbon-X Dukes 75:87 (11:18, 15:27, 25:20, 24:22)
Statistik
Doppelrunde Teil 2: Duchess empfangen Liganeuling
Den BK Raiffeisen Duchess steht das nächste Donau-Derby im Happyland bevor. Am Sonntag reist die neu gegründete Mannschaft der Danubz aus Linz flussabwärts nach Klosterneuburg, um die Doppelrunde der win2day Basketball Damen Superliga abzuschließen.
Duchess am Freitag bei Vienna United zu Gast
Nach dem ersten Saisonsieg vergangenen Sonntag geht es Schlag auf Schlag in der win2day Basketball Damen Superliga: Im Rahmen einer Doppelrunde treffen die BK Raiffeisen Duchess zuerst am Freitag in der Wiener Posthalle auf Vienna United, bevor am Sonntag die Danubz Linz zu Gast im Happyland sind.
Schwieriges Pflaster wartet: Dukes gastieren bei den Eagles Graz
Nach dem intensiven Doppelspieltag gegen Wels und Gmunden wartet auf die BK Karbon-X Dukes am kommenden Sonntag die nächste Auswärtsaufgabe. Um 16:00 Uhr gastiert das Team von Headcoach Damir Zeleznik im Raiffeisen Sportpark bei den Eagles Raiffeisen UBSC Graz.
Dukes mussten sich Gmunden nach engem Schlagabtausch geschlagen geben
Nach dem Auswärtssieg in Wels am Freitag mussten die BK Karbon-X Dukes am Sonntag eine knappe Niederlage hinnehmen. In einer bis in die Schlussminuten offenen Partie setzten sich die Raiffeisen Swans Gmunden im Happyland mit 80:75 durch. Den Dukes fehlten dabei Patrick McMahon und Elias Wlasak.
Duchess behielten in Wien die Nerven und feierten ersten Saisonsieg
Die BK Raiffeisen Duchess schrieben im zweiten Saisonspiel erstmals an. In einer bis in die Schlusssekunden umkämpften Partie setzten sich die Klosterneuburgerinnen auswärts bei den Vienna Timberwolves mit 56:51 durch. Matchwinnerin war Martha Pietsch mit 26 Punkten, in der entscheidenden Phase setzte aber auch Youngster Karla Theodorovics mit einem wichtigen Dreier ein Ausrufezeichen.
Dukes holen ersten Saisonsieg in Wels
Die BK Karbon-X Dukes schrieben erstmals in der neuen Saison an. In einer über weite Strecken völlig offenen und hart umkämpften Partie setzten sich die Klosterneuburger auswärts bei den Raiffeisen Flyers Wels mit 86:81 durch. Insgesamt wechselte die Führung nicht weniger als 26 Mal. Den Unterschied machten unter anderem die bessere Dreierquote und eine starke Mannschaftsleistung der Dukes.





