Duchess müssen ihr Revier gegen die Wölfinnen verteidigen

Autor: V. Matzka
Foto: © Basktball Austria / M. Filippovits
Nach einem sehr intensiven und erfolgreichen Wochenende, an dem sich die BK Raiffeisen Duchess mit 72:58 gegen die Basket Flames Women zum back-to-back Cup-Champion küren konnten, bleibt nicht viel Zeit zum Regenerieren. Bereits am kommenden Samstag kehrt der Ligaalltag wieder ein und die Klosterneuburgerinnen dürfen die Vienna Timberwolves im Happyland begrüßen. Zurücklehnen und genießen war gestern, heute gilt es wieder vollen Fokus auf die Vorbereitung auf das Donau-Derby zu legen.
In der Hinrunde erwischten die Wienerinnen rund um Leitwolf Stano Stelzhammer die Herzöginnen auf dem falschen Fuß. Sie starteten mit hohem Tempo und zeigten sich treffsicher. Es dauerte mehr als 30 Minuten, bevor sich die Duchess absetzen konnten. Eine erstklassig aufspielende Sigi Koizar rettete den Babenbergerinnen mit 81:74 die weiße Weste.
Zwar zeigt die Tabelle derzeit nur zwei Siege aus neun Spielen, jedoch ist der Kader der Donaustädterinnen gut und dicht besetzt. Neben Wolves-Topscorerin Inga Orekhova (16,25 Punkte pro Spiel) bringen Aleksandra Novakovic, Franca Rödhammer und Rückkehrerin Petra Pammer viel Erfahrung in die Reihen der Wienerinnen. Auf der anderen Seite sorgt der junge Wirbelwind Sophie Kunert für Aufsehen. Mit nur 16 Jahren zeigt ihre Statistik beachtliche 11 Zähler pro Partie. Das heißt für die Duchess: Es gibt am Wochenende viel zu tun!
Am Samstag, den 10.01.2026 heißt es endlich wieder: Auf ins Happyland! Es warten gleich zwei Basketball-Schmankerl auf die Zuschauer. Die Duchess starten bereits um 14:30 Uhr, während die Herren sich noch etwas gedulden müssen und um 17:00 Uhr gegen die Oberwart Gunners zum Tip-Off antreten.
Das erste Spiel nach einem Titelerfolg ist nie einfach. Der Fokus richtet sich wieder auf die Liga, wo wir unsere Leistung konstant abrufen und die nächsten Schritte machen wollen.
Im letzten Spiel gegen die Timberwolves hatten wir einige Schwierigkeiten, unseren Rhythmus zu finden. Das Cup-Wochenende hat aber gezeigt, was möglich ist, wenn wir als Team unser Spiel spielen. Wir kennen die Gegnerinnen und es gilt defensiv diszipliniert zu bleiben und unsere individuellen Stärken zu nutzen.