Ersatzgeschwächte BK Raiffeisen Duchess siegen klar in Graz

Autor: B. Hradil
Foto: © Basketball Austria/B. Kohlmaier
Trotz zahlreicher Ausfälle geben sich die BK Raiffeisen Duchess in Graz keine Blöße und siegen klar. Sina Höllerl zeigte mit 30 Punkten, 11 Rebounds, 8 Assists, 4 Steals und 3 Blocks eine außergewöhnliche Leistung.
Das Lazarett bei den Klosterneuburger Damen wird nicht kleiner: Neben Langzeitausfall Michi Wildbacher fehlten mit Sigi Koizar und Stella Popp heute erneut wichtige Stützen im Duchess-Team. Beim UBSC-DBBC Graz ging die dezimierte Truppe dennoch in Führung und sollte diese im Laufe der Partie auch nicht mehr aus der Hand geben. Die Duchess haderten im ersten Viertel vor allem mit ihrer ansonsten starken Wurfhand von außen, nach einigen Distanztreffern in der Schlussphase hieß es dann aber doch deutlich 18:7.
In der Anfangsphase des zweiten Abschnitts machten die Grazerinnen zunächst etwas an Boden gut, ehe die Duchess, angeführt von einer stark aufspielenden Sina Höllerl (20 Punkte in Halbzeit 1), einen Gang zulegten und den Vorsprung auf 22 Punkte erhöhten. Zur Halbzeitpause hieß es bereits vorentscheidend 47:25 für die Favoritinnen aus Klosterneuburg.
Dank eines 9:0-Starts in die zweite Hälfte machten die Duchess endgültig den Sack zu. Ab nun konnten sie den Vorsprung nach Lust und Laune verwalten und auch die ein oder andere Aufstellung ausprobieren, wiewohl das im Rahmen des aktuellen Personalstands nur in eingeschränktem Ausmaß möglich war. Nach dreißig Minuten lagen die Klosterneuburgerinnen mit 64:40 vorne. Auch im Schlussviertel dominierten sie das Geschehen und siegten am Ende verdient mit 82:52.
UBSC-DBBC Graz vs. BK Raiffeisen Duchess 52:82 (7:18, 18:29, 15:17, 12:18)
Statistik
Doppelrunde Teil 2: Duchess empfangen Liganeuling
Den BK Raiffeisen Duchess steht das nächste Donau-Derby im Happyland bevor. Am Sonntag reist die neu gegründete Mannschaft der Danubz aus Linz flussabwärts nach Klosterneuburg, um die Doppelrunde der win2day Basketball Damen Superliga abzuschließen.
Duchess am Freitag bei Vienna United zu Gast
Nach dem ersten Saisonsieg vergangenen Sonntag geht es Schlag auf Schlag in der win2day Basketball Damen Superliga: Im Rahmen einer Doppelrunde treffen die BK Raiffeisen Duchess zuerst am Freitag in der Wiener Posthalle auf Vienna United, bevor am Sonntag die Danubz Linz zu Gast im Happyland sind.
Aufholjagd blieb unbelohnt- Duchess WU19 verlieren das erste Heimspiel gegen die Flames 71-80
Im ersten Heimspiel der Saison nach unserem vorwöchigen Auswärtssieg beim Vorjahreschampion Vienna United verschliefen wir wie auch schon zuletzt das erste Viertel komplett, 13-27. Die Flames starteten extrem aggressiv und erzeugten dadurch und auch mit ihren zahlreichen Fans eine äußerst hitzige Stimmung im Happyland. Unseren Duchess merkte man die Nervosität an, resultierend in einigen vergebenen guten Abschlussmöglichkeiten, auch Layups am Fastbreak landeten des Öfteren nicht im gegnerischen Korb.
Dukes mussten sich Gmunden nach engem Schlagabtausch geschlagen geben
Nach dem Auswärtssieg in Wels am Freitag mussten die BK Karbon-X Dukes am Sonntag eine knappe Niederlage hinnehmen. In einer bis in die Schlussminuten offenen Partie setzten sich die Raiffeisen Swans Gmunden im Happyland mit 80:75 durch. Den Dukes fehlten dabei Patrick McMahon und Elias Wlasak.
Duchess behielten in Wien die Nerven und feierten ersten Saisonsieg
Die BK Raiffeisen Duchess schrieben im zweiten Saisonspiel erstmals an. In einer bis in die Schlusssekunden umkämpften Partie setzten sich die Klosterneuburgerinnen auswärts bei den Vienna Timberwolves mit 56:51 durch. Matchwinnerin war Martha Pietsch mit 26 Punkten, in der entscheidenden Phase setzte aber auch Youngster Karla Theodorovics mit einem wichtigen Dreier ein Ausrufezeichen.
Dukes holen ersten Saisonsieg in Wels
Die BK Karbon-X Dukes schrieben erstmals in der neuen Saison an. In einer über weite Strecken völlig offenen und hart umkämpften Partie setzten sich die Klosterneuburger auswärts bei den Raiffeisen Flyers Wels mit 86:81 durch. Insgesamt wechselte die Führung nicht weniger als 26 Mal. Den Unterschied machten unter anderem die bessere Dreierquote und eine starke Mannschaftsleistung der Dukes.





