BK Raiffeisen Duchess triumphieren im Spitzenspiel

Autor: B. Hradil
Foto: © Basketball Austria / M. Filippovits
Die BK Raiffeisen Duchess sahen im Spitzenspiel der win2day Basketball Damen Superliga bereits wie der sichere Sieger aus, ehe es UBI Holding Graz am Ende noch einmal spannend machte. Die Klosterneuburgerinnen holten sich schließlich aber doch noch den Heimsieg, der ihre Tabellenführung festigt.
Die Klosterneuburgerinnen legten einen klaren Fehlstart hin und gerieten nach drei Minuten mit 0:7 in Rückstand. Ein 12:1-Run ließ die Duchess aber in der Partie ankommen und bescherte ihnen gegen Viertelmitte die erste Führung, die sie mit einer deutlichen Leistungssteigerung sukzessive ausbauten. Nach dem ersten Abschnitt hieß es 26:15, das war in dieser Form nach den ersten Minuten nicht unbedingt absehbar.
Ein 5:0-Start der Gastgeberinnen deutete auf eine frühe Vorentscheidung im zweiten Viertel hin, vor allem Sina Höllerl präsentierte sich mit 17 Punkten in 12 Minuten in exzellenter Verfassung. Die Steirerinnen gaben sich aber nicht kampflos geschlagen und hielten nun wieder stärker dagegen. Sie verkürzten den Rückstand wieder auf einen einstelligen Score, doch dann übernahmen die Duchess erneut das Kommando und gingen mit einer deutlichen 47:32-Führung in die Halbzeitpause.
Auch nach Seitenwechsel hatten die Klosterneuburgerinnen das Spiel zunächst im Großen und Ganzen im Griff, von einer Vorentscheidung konnte man aber noch nicht sprechen. In der Schlussphase des dritten Abschnitts häuften sich zudem die Fehler, so kamen die Grazerinnen wieder näher. Die Gäste bekamen so auch Minute für Minute mehr Selbstvertrauen und waren plötzlich auf fünf Punkten dran, schließlich hieß es 60:52 für die Duchess vor dem Schlussviertel.
Acht unbeantwortete Graz-Punkte en suite sorgten rasch nach Wiederbeginn für den Ausgleich, die Klosterneuburgerinnen wirkten ein wenig von der Rolle. So ging es in eine packende Schlussphase, mit der man nach dem bisherigen Verlauf eigentlich gar nicht mehr gerechnet hat. 55 Sekunden vor dem Ende stellte Sina Höllerl mit einem Dreier auf 70:64 und damit die Weichen scheinbar auf Sieg, im Gegenzug brachte Kulesha mit einem 4 Punkte-Spiel aber wieder Spannung hinein. Schließlich war es Stella Popp, die zehn Sekunden vor der Sirene mit zwei Punkten zum 72:68 für den Endstand und ein Duchess-Happy End sorgte.
BK Raiffeisen Duchess vs. UBI Holding Graz 72:68 (26:15, 21:17, 13:20, 12:16)
Statistik
BK Karbon-X Dukes kassieren Derbyniederlage
Die BK Karbon-X Dukes verlieren das Derby beim BC Vienna knapp. Die Wiener, die mit ihren ABA-League Stars antraten, entschieden das Spiel erst fünf Sekunden vor Schluss von der Freiwurflinie für sich.
BK Raiffeisen Duchess gewinnen Neuauflage des Cupfinales deutlich
Knapp zwei Wochen nach dem Cupsieg gewinnen die BK Raiffeisen Duchess erneut gegen die Basket Flames in Wien und stehen in der Liga weiterhin makellos auf Rang 1.
Neuauflage Cup-Halbfinale
Das zweite Spiel der Doppelrunde bringt den BK Raiffeisen Duchess, nach der Freitagspartie gegen die Basket Flames Women, ein Heimspiel gegen Cup-Semifinalgegner und Tabellenzweiten der win2day Basketball Damen Superliga, UBI Holding Graz. Die ersten Verfolgerinnen der Klosterneuburgerinnen, die dieses Wochenende nur ein Spiel absolvieren, mussten kürzlich ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen.
Neuauflage Cup-Finale
Knapp zwei Wochen nach dem Cup-Finale, in dem sich die BK Raiffeisen Duchess gegen die Basket Flames Women zum Cupsieger küren konnten, treffen die beiden Mannschaften erneut aufeinander. Dass dieses Auswärtsspiel für die Klosterneuburgerinnen ein echter Härtetest wird, versteht sich von selbst.
BK Karbon-X Dukes müssen sich dem Meister knapp geschlagen geben
Trotz einiger Personalnöte halten die BK Karbon-X Dukes voll mit dem Meister mit, am Ende müssen sie sich aber knapp geschlagen geben.
BK Raiffeisen Duchess bleiben auch gegen die Timberwolves ungeschlagen
Die BK Raiffeisen Duchess gewinnen auch ohne ihre Topscorerin Sina Höllerl souverän gegen die Vienna Timberwolves. Ausschlaggebend war vor allem das starke dritte Viertel, in dem sie vorentscheidend davonzogen.





