Aufholjagd der WU16 Basket Duchess reicht nicht

Okt. 19, 2026 | Duchess, WU16

Autor: M. Lechner
Foto: © BK NextGen

Endstand: Basket Duchess SLWU16 vs. Basket Flames UNION SLWU16 56:67
Viertelstände: 9:23, 11:13, 21:13, 15:18

WU16 Basket Duchess kämpfen sich nach Fehlstart heran müssen aber dennoch eine 56:67-Niederlage gegen Basket Flames hinnehmen.

Die wU16 der Basket Duchess empfing in einem intensiven ÖMS-Duell die Basket Flames UNION. Leider starteten wir mit wenig Energie, fehlendem Teamplay-Fokus und zu wenig Aggressivität in die Partie. So waren wir zunächst nur Passagierinnen und der Vorsprung der Gäste wuchs schnell an, wodurch wir stark ins Hadern gerieten. Ein früher 11:0-Run der Flames und am Ende ein heftiges 9:23 im ersten Viertel – dank einer kleinen kosmetischen Änderung kurz vor Viertelende machten den Start extrem schwer.
Im zweiten Viertel agierten wir zwar etwas verbessert, traten aber immer noch nicht konsequent als geschlossenes Team auf, weshalb der Rückstand zur Halbzeit bei -16 lag.
In der Kabine nahmen wir uns vor, uns auf unsere wahren Tugenden zu besinnen: als Team aufzutreten und den Ball laufen zu lassen. Verbessert starteten wir in die zweite Spielhälfte, allerdings blieben wir zu fehleranfällig oder versuchten zu sehr, mit Distanzwürfen zum Erfolg zu kommen. Die Basket Flames wiederum verwerteten ihre Würfe aus der Distanz, und um den Rückstand beim Stand von 23:45 (6:59 vor Ende des dritten Viertels) nicht weiter anwachsen zu lassen, wurde eine Auszeit genommen, um uns zu sammeln.
Nun ging ein echter Ruck durch unser Team und wir zeigten, wozu wir fähig sind: Jede Spielerin berührte den schnell wandernden Ball, und in einer kämpferisch fantastischen Phase konnten wir den Gegner überrumpeln und den Abschnitt mit 21:13 für uns entscheiden.
Im hart umkämpften Schlussabschnitt bewiesen wir weiterhin große Moral und kamen in der 9. Minute des letzten Viertels sogar bis auf sieben Zähler heran. Wir hielten den Druck hoch, obwohl unsere Teamoffense wieder leicht ins Stocken geriet.
Ein Dreier der besten Spielerin der Flames traf uns bei 5:28 ins Herz; danach konnten uns die Gäste in der von einem harten Schlagabtausch geprägten Schlussphase auf Distanz halten und entschieden die Partie letztlich mit 67:56 für sich.

Wir nehmen aus dieser Partie vor allem die Erkenntnis mit, wozu wir fähig sind, wenn wir als geschlossene Einheit mit Herz, Energie und Aggressivität auftreten, und dass wir von Sekunde eins hellwach und fokussiert sein müssen.

Für die Duchess: Emilia Winkler 22, Anna Peñalver Csismazia 12, Barbara Sammer 11, Helene Kreuzhuber 5, Franziska Renner 2, Marie Schmid 2, Anna Rütgen 2, Mirjam Eibensteiner, Daniela Aleto, Charlotte Amon, Lana Wimmer; Rosa Winkenstern