Auftakt nach Maß: Duchess ringen Maribor 73:70 nieder

Autor: B. Hradil
Die BK Raiffeisen Duchess gewinnen zum Start der WABA League 2 ein packendes Duell gegen ZKD Maribor knapp mit 73:70.
Nach einem ausgeglichenen Beginn zogen die Gäste zur Mitte des ersten Viertels mit einem kleinen Lauf auf 17:10 davon. Der Weckruf zeigte Wirkung: Koizar, Popp und Skvareková drehten mit einem 8:0-Run das Momentum und holten die Führung zurück. Dank konsequenter Defense ließen die Klosterneuburgerinnen in den letzten vier Minuten des Abschnitts keinen einzigen Korb zu und gingen mit 18:17 in die erste Pause.
Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel offen, beiden Teams gelangen nur wenige klare Offensivaktionen. Zur Halbzeit lag Maribor knapp mit 37:34 voran.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Duchess deutlich, eroberten die Führung zurück und setzten sich angeführt von Koizar, Popp und Höllerl bis auf neun Punkte ab. Eine starke Schlussphase der Sloweninnen brachte die Gäste jedoch wieder heran – vor dem letzten Abschnitt stand es 56:51 für Klosterneuburg.
Im vierten Viertel glich Maribor nach rund drei Minuten zum 56:56 aus, das Finale war angerichtet. Weiter dominierten Koizar und Popp die Scoring-Last und hielten die Duchess knapp in Front. Beim Stand von 71:68 ging es in die Schlussminute: Nach einer erfolglosen Offense der Hausherrinnen verkürzte Maribor 20 Sekunden vor Schluss von der Linie auf 70:71. Im Gegenzug behielt Popp an der Freiwurflinie die Nerven und stellte wieder auf +3. Mit starker Verteidigung verhinderten die Duchess anschließend einen guten Abschluss, eroberten den Ball – und obwohl dieser nochmals kurz verloren ging, verfehlte Maribors letzter Verzweiflungswurf sein Ziel. Der umjubelte Auftaktsieg war fixiert.
„Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft, das war ein echter Teamsieg. Wir konnten uns nicht ideal vorbereiten und haben noch nicht viele Testspiele absolviert – das hat man gesehen. Trotzdem haben wir viel richtig adaptiert. Jetzt gilt es, gut zu regenerieren und im nächsten Spiel den nächsten Schritt zu machen.“
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