BK Karbon-X Dukes mit solidem Heimsieg ohne Glanz

Autor: B. Hradil
Foto: © Basketball Austria / M. Filippovits
Die BK Karbon-X Dukes erarbeiteten sich einen soliden Heimsieg gegen den UBSC Raiffeisen Graz, ohne dabei zu glänzen. Einmal mehr ließ Superstar Sylven Landesberg mit 30 Punkten seine ganze Klasse aufblitzen.
Die Klosterneuburger erarbeiteten sich in den ersten Minuten einen kleinen Vorsprung, wobei vor allem Landesberg in der Offensive für die Punkte sorgte. Die Defense der Gastgeber war aber noch nicht ideal, womit die Steirer dranblieben. Dukes-Headcoach Damir Zeleznik setzte schon früh auf seine Bank und brachte im ersten Viertel neun Spieler zum Einsatz, während die Starting 5 der Gäste praktisch durchspielte. Eine starke Schlussphase der Grazer bedeutete dann ein 18:18 nach den ersten zehn Minuten, Klosterneuburg verspielte sieben Punkte Vorsprung.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts wirkten die Dukes aufgeweckter und stellten mit ein paar guten Aktionen auf 27:19. Darauf folgten allerdings wieder ein paar unglückliche Situationen, die die Grazer im Spiel hielten. Gelungene Offensivaktionen von Zeleznik und Landesberg ließen die Klosterneuburger aber erneut davonziehen, zur Pause hieß es 41:32.
Nach Seitenwechsel gingen die Dukes gleich konzentriert ans Werk, bewegten den Ball gut und bauten die Führung etwas aus. Ganz enteilten sie den Gästen aber nicht, die immer wieder Nadelstiche setzten. Weiterhin war es vor allem Landesberg, der vorne das Heft in die Hand nahm und damit die Führung seines Teams absicherte. Mit 62:51 gingen die Gastgeber in die letzte Viertelpause.
Festen Willens, frühzeitig eine Entscheidung herbeizuführen, starteten die Dukes in den Schlussabschnitt und erhöhten rasch auf 73:56. Vor allem Graz-Topscorer Brewer stemmte sich mit allem, was er hatte, noch einmal gegen die drohende Niederlage. Die insgesamt frischer wirkenden Klosterneuburger ließen aber nicht mehr zu, dass Graz das Spiel drehte, und sicherten am Ende einen verdienten Heimsieg.
„Wir haben heute nicht optimal performt. Die Mannschaft hat gekämpft, vor allem in der ersten Halbzeit. Das Wichtigste in dieser Meisterschaftsphase war der Sieg, für alles, was noch nicht so gut funktioniert, haben wir noch genug Zeit. Jetzt müssen wir gut regenerieren für das kommende Spiel gegen die Lions.“
„Ich denke wir haben gut genug gespielt, um zu gewinnen, können es aber noch besser. Graz ist ein harter Gegner, aber ich bin froh, dass wir vor unseren Fans gewinnen konnten.“
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