Duchess im Supercup weiterhin Maß aller Dinge

Autor: B. Hradil
Foto: © dbba-press / M. Filippovits
Die BK Raiffeisen Duchess sind im win2day BDSL-Supercup weiterhin das Maß aller Dinge und besiegen auch die Vienna Timberwolves deutlich.
Erster Viertel hui, zweites pfui
Die Duchess wirkten von Beginn weg dominanter, konnten das aber noch nicht oft genug in zählbares umwandeln. Gegen Viertelmitte kam das Werkl aber langsam in Fahrt und die Klosterneuburgerinnen zogen nach sechs Minuten auf 16:5 davon. Auch dann blieben die Gastgeberinnen souverän und entschieden das erste Viertel mit 24:7 klar für sich.
Im zweiten Abschnitt war bei den Duchess dann aber ein wenig Sand im Getriebe und in den ersten sechs Minuten scorten sie nur magere zwei Punkte. Die Timberwolves verkürzten den Rückstand in dieser Phase auf zwölf Punkte. Die Klosterneuburgerinnen traten dann wieder konzentrierter auf und zogen davon. Mit einer soliden Schlussminute verhinderten die Gäste aber eine frühe Vorentscheidung, Klosterneuburg lag zur Halbzeit „nur“ mit 33:19 vorne.
Dritter Abschnitt bringt Entscheidung
Die Kabinenansprache zeigte bei den Duchess Wirkung, sie zeigten in den ersten Minuten nach Seitenwechsel eine Leistungssteigerung und erhöhten mit einem 19:2-Run auf 52:21. Das war faktisch die Entscheidung in dieser Partie, vor dem Schlussabschnitt hieß es 59:24 für die Gastgeberinnen.
Das letzte Viertel hatte eher nur noch statistischen Wert und konnte für beide Teams zum Test genutzt werden. Am Sieg der Duchess gab es nichts mehr zu rütteln, sie setzten sich am Ende klar durch.
BK Raiffeisen Duchess vs. Vienna Timberwolves 80:34 (24:7, 9:12, 26:5, 21:10)
Werferinnen Duchess: I. Sanseovic 17, Jurhar 10, Wildbacher 10, Matzka 9, Höllerl 8, Winkler 8, T. Sanseovic 6, Vamvaka 6, Skvarekova 4, Leydolf 2
Werferinnen Timberwolves: Novakovic 9, Binder 8, Serban 8, Niknejad 4, Kunert 3, Feitl 2
„Wir haben uns vorgenommen, die Dinge heute besser zu machen als zuletzt gegen Vienna United, das ist uns gelungen. Wir haben ein starkes erste Viertel gehabt und konnten das Spiel auch nutzen, um allen Spielerinnen Spielzeit zu geben und Erfahrung für das Cup Final-Four zu sammeln.“
„Zwischendurch haben wir gar nicht so schlecht gespielt und das zweite Viertel sogar gewinnen können, weil wir gekämpft und den Körper ins Spiel gebracht haben. Über das ganze Spiel haben wir uns wie erwartet schwergetan und ein bisschen den Punch verloren in der zweiten Hälfte. Nach der Weihnachtspause war es für uns gut, endlich wieder 5 gegen 5 zu spielen.“
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