Dukes wollen beim ungeschlagenen Meister überraschen

Autor: B. Hradil
Foto: © Basketball Austria / M. Filippovits
Nach der bitteren Niederlage nach zwei Verlängerungen in Graz wartet auf die BK Karbon-X Dukes am Samstag die nächste schwierige Auswärtsaufgabe. Um 19:00 Uhr gastiert das Team von Headcoach Damir Zeleznik bei den Hefte Helfen Bulls Kapfenberg – und damit beim amtierenden Meister, der auch in der neuen Saison bislang das Maß aller Dinge ist.
Die Bulls starteten mit vier Siegen aus vier Spielen in die neue Meisterschaft und mussten dabei noch keine wirklich enge Schlussphase überstehen. Zum Auftakt besiegten sie Wels mit 101:78 und sicherten sich damit gleichzeitig den Supercup, anschließend folgten ein 108:88 in Eisenstadt und ein 96:72 im Steirer-Derby gegen Graz. Zuletzt setzte sich Kapfenberg in der Neuauflage des Vorjahresfinales auch auswärts bei den Gunners Oberwart mit 92:80 durch.
Dass die Obersteirer trotz des Meistertitels im Sommer nicht untätig blieben, zeigt der Blick auf den Kader. Zwar verließen mit Liga-MVP Andrew Jones und Quinton Green zwei Leistungsträger den Klub, Kapfenberg verstärkte sich dafür unter anderem mit den US-Amerikanern Jalen Cooper, Zacheus Darko-Kelly, Alec Oglesby und Mwani Wilkinson. Mit Nationalteam-Center Daniel Köppel kehrte zudem ein Spieler zu seinem Ausbildungsverein zurück. Gleichzeitig blieben mit Spielmacher Vitalii Zotov, Daniel Grgic und Kapitän Nemanja Krstic wichtige Stützen des Meisterteams erhalten.
Wie ausgeglichen und physisch stark der Kapfenberger Kader besetzt ist, zeigte sich auch zuletzt in Oberwart. Beim 92:80-Erfolg punkteten fünf Bulls-Spieler zweistellig, Zotov legte mit zehn Punkten und zehn Assists ein Double-Double auf. Besonders deutlich fiel die Überlegenheit beim Rebound aus: Dieses Duell entschieden die Bulls mit 40:21 für sich. Zacheus Darko-Kelly führte sein Team dabei mit 19 Punkten an, Mwani Wilkinson kam auf 16 und Jalen Cooper auf 13 Zähler.
Dukes müssen defensiv zulegen
Die Dukes reisen dagegen mit einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen in die Obersteiermark. Nach dem Auswärtserfolg in Wels folgten die knappe Heimniederlage gegen Gmunden und zuletzt ein äußerst bitteres 94:102 nach zwei Verlängerungen bei den Eagles Graz. In einer wechselhaften Partie kämpften sich die Klosterneuburger mehrfach zurück und hatten in der ersten Overtime bereits mit sechs Punkten geführt, konnten die Partie aber nicht für sich entscheiden.
Vor allem defensiv sieht Damir Zeleznik vor dem Duell mit dem Meister deutlichen Steigerungsbedarf. Gleichzeitig bleibt die personelle Situation bei den Dukes angespannt, nachdem zuletzt bereits mehrere Spieler im Training und in den Spielen gefehlt hatten.
Damir Zeleznik, Headcoach BK Karbon-X Dukes:
„Kapfenberg ist derzeit das Maß aller Dinge in der österreichischen Bundesliga. Amtierender Meister, eine Mannschaft, die eine sehr große Physis besitzt und noch dazu sehr talentierte Amerikaner in der Offseason verpflichtet hat. Wir haben in Graz vielleicht die schwächste defensive Leistung unserer Saison gezeigt. Und da gilt es, auf einem ganz anderen Level zu sein als in Graz, wenn wir überhaupt eine Chance haben wollen. Wenn es uns gelingt, defensiv Paroli zu bieten und gegen diese Physis unseren kühlen Kopf zu bewahren, dann glaube ich, dass wir in Kapfenberg auch überraschen können. In dieser Situation, in der wir uns jetzt befinden, mit einigen Ausfällen sowohl im Training als auch in den Spielen, werden wir unser Bestes tun und versuchen, in Kapfenberg zu überraschen.“
Die Herausforderung könnte für die Dukes damit kaum größer sein. Gegen ein Kapfenberger Team, das bislang sowohl offensiv als auch mit seiner Physis überzeugte, wird vor allem eine deutliche Reaktion in der Defensive notwendig sein. Gelingt es den Klosterneuburgern, das Spiel über längere Phasen ausgeglichen zu gestalten und den Bulls ihre körperlichen Vorteile nicht zu einfach zu überlassen, wollen sie dem bislang ungeschlagenen Meister erstmals in dieser Saison ernsthaft gefährlich werden.
Samstag, 17. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Hefte Helfen Bulls Kapfenberg – BK Karbon-X Dukes
Sporthalle Walfersam, Kapfenberg
Live auf basketballaustria.tv
Dukes unterliegen nach zwei Overtimes in Graz
Die BK Karbon-X Dukes müssen gegen die Eagles Graz Überstunden machen und gleich zwei Verlängerungen bestreiten. Am Ende werden sie aber nicht belohnt und unterliegen mit 94:102.
Schwieriges Pflaster wartet: Dukes gastieren bei den Eagles Graz
Nach dem intensiven Doppelspieltag gegen Wels und Gmunden wartet auf die BK Karbon-X Dukes am kommenden Sonntag die nächste Auswärtsaufgabe. Um 16:00 Uhr gastiert das Team von Headcoach Damir Zeleznik im Raiffeisen Sportpark bei den Eagles Raiffeisen UBSC Graz.
Dukes mussten sich Gmunden nach engem Schlagabtausch geschlagen geben
Nach dem Auswärtssieg in Wels am Freitag mussten die BK Karbon-X Dukes am Sonntag eine knappe Niederlage hinnehmen. In einer bis in die Schlussminuten offenen Partie setzten sich die Raiffeisen Swans Gmunden im Happyland mit 80:75 durch. Den Dukes fehlten dabei Patrick McMahon und Elias Wlasak.
Dukes holen ersten Saisonsieg in Wels
Die BK Karbon-X Dukes schrieben erstmals in der neuen Saison an. In einer über weite Strecken völlig offenen und hart umkämpften Partie setzten sich die Klosterneuburger auswärts bei den Raiffeisen Flyers Wels mit 86:81 durch. Insgesamt wechselte die Führung nicht weniger als 26 Mal. Den Unterschied machten unter anderem die bessere Dreierquote und eine starke Mannschaftsleistung der Dukes.
Doppelpack für die Dukes: Erst Wels, dann Gmunden
Auf die BK Karbon-X Dukes wartet bereits am zweiten Wochenende der neuen Saison ein intensives Programm. Innerhalb von knapp 48 Stunden trifft das Team von Headcoach Damir Zeleznik auf zwei oberösterreichische Traditionsvereine: Am Freitag, 2. Oktober, um 19:00 Uhr gastieren die Dukes bei den Raiffeisen Flyers Wels, ehe am Sonntag, 4. Oktober, um 17:30 Uhr die Raiffeisen Swans Gmunden im Happyland zu Gast sind.
Dukes verlieren Auftakt gegen Eisenstadt
In einer sehr intensiven Partie mit 25 Führungswechseln verlieren die BK Karbon-X Dukes gegen die COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz mit 74:80. Letztlich war die Reboundüberlegenheit der Burgenländer (49:28) ausschlaggebend.





