BK Karbon-X Dukes fordern Konsequenzen nach strittigen Entscheidungen

Autor: B. Hradil
Symbolfoto: © Basketball Austria / M. Filippovits
„Wenn es Sanktionen für Spieler gibt, muss es diese auch für Schiedsrichter geben“, stellt Dukes-Geschäftsführer Christoph Leydolf klar.
Nach der Niederlage gegen den BC Vienna am vergangenen Samstag üben die BK Karbon-X Dukes scharfe Kritik an der Spielleitung. Besonders unverständlich ist aus Sicht der Klosterneuburger die Sperre von Elias Wlasak und Benjamin Blazevic für das kommende Spiel gegen Kapfenberg (Samstag, 20:15 Uhr, live auf ORF Sport+) nach einer klaren Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Trios.
„Unsere Spieler haben in einer potenziellen Verletzungssituation Verantwortung übernommen und sich ausschließlich um ihren Mitspieler gekümmert. Daraus ein strafwürdiges Verhalten abzuleiten, ist für uns nicht nachvollziehbar“, so Leydolf.
Die Dukes sehen zudem eine klare Fehlbeurteilung der spielentscheidenden Szene: Nach einem bereits abgepfiffenen Spielzug kam es zu einem weiteren harten Kontakt gegen Connor Withers, der deutlich härter zu ahnden gewesen wäre. Stattdessen ist eine unzureichende Entscheidung getroffen worden, die in weiterer Folge maßgeblich zum Spielausgang beitrug.
Zusätzlich sorgt die neuerliche Ansetzung desselben Schiedsrichters, der bereits im ersten Duell durch Fehlentscheidungen aufgefallen war und damit das Spiel maßgeblich zu Gunsten des BC Vienna entschieden hat, für Unverständnis. „Das ist für uns nicht erklärbar und wirft Fragen zur Qualitätssicherung auf“, so Leydolf.
Kritisch sehen die Dukes auch die Grundlage der Entscheidungen: Die Ausschlüsse wurden erst nach Videostudium ausgesprochen, wobei die verfügbaren Bilder ausschließlich den Bereich vor der Dukes-Bank zeigen. Eine vollständige Beurteilung der Situation auf dem gesamten Spielfeld war somit nicht möglich. Aus Sicht der Klosterneuburger wurde offenbar nicht berücksichtigt, welche Spieler oder Betreuer des BC Vienna ebenfalls das Spielfeld betreten haben.
Für die Dukes ist damit eine Grenze erreicht: „Während Spieler, Trainer und Funktionäre bei Fehlverhalten sanktioniert werden, bleiben Schiedsrichter ohne Konsequenzen – selbst bei wiederholten, spielentscheidenden Fehlern. Das führt zu einer Verzerrung des Wettbewerbs.“
Zudem entstehen dem Verein durch diese Fehlentscheidungen und -urteile gerade in der entscheidenden Phase der Meisterschaft auch finanzielle Einbußen. „Unsere Partner verlangen zu Recht Erklärungen für diese Entwicklungen“, betont Leydolf.
Die BK Karbon-X Dukes fordern daher eine transparente Aufarbeitung der Vorfälle sowie Konsequenzen für die verantwortlichen Schiedsrichter, bis hin zu temporären Sperren.
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