BK Raiffeisen Duchess holen klaren Heimsieg gegen Graz

Autor: B. Hradil
Foto: © Basketball Austria / M. Filippovits
Die BK Raiffeisen Duchess traten gegen Graz von Beginn weg sehr fokussiert auf und ließen den Gästen keine Chance.
Die BK Raiffeisen Duchess mussten in diesem Spiel neben der langzeitverletzten Michi Wildbacher auch auf Iva Sanseovic verzichten, die an diesem Abend geschont wurde. Dafür feierte Sofia Kaltenbrunner ihr Debüt im Duchess-Dress.
Klosterneuburg startete wurfsicher von außen und ging rasch mit 11:0 in Front. Die dünn besetzten Grazerinnen wirkten etwas überfordert und konnten weder offensiv noch defensiv mithalten, nach sieben Minuten hieß es so bereits 3:23. In der Schlussphase herrschte auch bei den Duchess offensive Flaute, sie lagen nach den ersten zehn Minuten mit 23:6 vorne.
Im zweiten Abschnitt verlor die Partie ein wenig ihren Drive und es passierte recht wenig. Headcoach Diana Picorusevic setzte auf eine hohe Rotation und ihr Team hielt den Abstand konstant. Knapp vor der Pause legten die Klosterneuburgerinnen einen Gang zu und erhöhten bis zur Halbzeit auf 34:10.
Auch nach Seitenwechsel änderte sich nichts an dem bisher gewonnen Eindruck. Die Duchess hatten das Spiel im Griff und steuerten auf einen lockeren Sieg zu. Sie verwalteten den Vorsprung routiniert und führten 54:29 vor dem Schlussabschnitt. Da legten die Gastgeberinnen nochmal einen Gang zu, zogen bis Viertelmitte auf 72:33 davon und siegten schließlich verdient mit 83:42.
BK Raiffeisen Duchess vs. UBSC-DBBC Graz 83:42 (23:6, 11:4, 20:19, 29:13)
Werferinnen Duchess: Höllerl 20, Matzka 18, Popp 14, Koizar 12, Kaltenbrunner 10, Irthum 5, Skvarekova 4
Werferinnen Graz: Meskic 8, Sow 8, Werner 8, Kuzma 5, Neumann 5, Dzanko 4, Kupres 4
“Wir haben heute ersatzgeschwächt gespielt, trotzdem haben wir uns das unter dem Korb nicht anmerken lassen. Großes Kompliment an die Mannschaft – wenn fünf Spielerinnen zweistellig scoren und das Tempo über weite Strecken hochhalten, werden wir in den nächsten Wochen einen Schritt nach vorne machen. Der Fokus liegt jetzt auf dem kommenden Spiel gegen Wels.“ – Diana Picorusevic, Headcoach der Duchess
„Für mich hat das peinlich ausgeschaut, wir konnten körperlich und taktisch nicht mithalten. Wir haben kranke und verletzte Spielerinnen, es fehlt auch die Zeit um Schule und Basketball miteinander zu verbinden – wir trainieren deswegen nicht und daher schaut das so aus.“ Edvin Brkic, Headcoach Graz
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